erklrung Peritonealdialyse

Peritonealdialyse

 

Die Bauchfelldialyse oder Peritonealdialyse ist ein technisch einfaches Verfahren, bei dem die Entgiftung des Patienten innerhalb der Bauchhöhle (3) stattfindet. Dafür muss zunächst ein Kunststoffkatheter (2) durch einen kleinen operativen Eingriff in die Bauchhöhle eingesetzt werden.


Über diesen Katheter wird dann mehrfach täglich die Dialyseflüssigkeit (1) eingefüllt, welche die giftigen Stoffwechselprodukte aufnimmt. Durch das gut durchblutete Bauchfell wandern Flüssigkeiten, Salze und „Giftstoffe“ in die Lösung, die nach einer gewissen Verweilzeit „verbraucht“ ist und gewechselt werden muss. (4) Dies geschieht bei der kontinuierlichen ambulanten Peritonealdialyse (CAPD) 4-5 mal pro Tag. Bei manchen Patienten ist es möglich, den Wechsel der Dialyselösung durch eine Maschine (Cycler) vornehmen zu lassen, was es ermöglicht, die Behandlung dann nachts automatisiert durchzuführen.

 

Die Entgiftungsleistung wird erst durch die tägliche Behandlung so wirkungsvoll wie bei der Hämodialyse und eine kontinuierliche Behandlung ist nur zu gewährleisten, wenn die Peritonealdialyse als Eigenbehandlungsverfahren durchgeführt wird. Das heißt, der Patient führt nach einem ca. 4-wöchigen Training die Dialyse selbstständig zu Hause durch. Das Dialysezentrum steht für Belieferung mit Material, Notfälle und für regelmäßige ärztliche Kontrollen zur Verfügung.

 

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